Kleine Energiespeicher, ernstes Brandrisiko
Batterien und Akkus dürfen nicht im Hausmüll verschwinden. Besonders Lithium-Akkus können nach einem Kurzschluss, Sturz oder inneren Defekt große Hitze entwickeln. Die getrennte Sammlung schützt Beschäftigte, Fahrzeuge und Sortieranlagen und ermöglicht die Rückgewinnung von Rohstoffen. Für Haushalte gibt es Rückgabestellen im Handel und örtliche Annahmeangebote.
Kontakte sichern
Offene Pole können durch Münzen, Schlüssel oder andere Batterien verbunden werden. Besonders bei 9-Volt-Blöcken, Knopfzellen und ausgebauten Akkupacks sollten die Kontakte einzeln mit nicht leitendem Klebeband abgedeckt werden. Batterien bleiben möglichst in ihrer Originalform und werden nicht geöffnet, zerlegt oder entladen.
Beschädigung erkennen
- Aufgeblähtes oder verformtes Gehäuse.
- Ungewöhnliche Wärme, Geruch, Zischen oder austretende Flüssigkeit.
- Starke Korrosion, Risse oder sichtbare mechanische Schäden.
- Spuren eines Brandes oder einer Tiefenentladung.
Ein auffälliger Akku wird getrennt von brennbaren Materialien gelagert und schnellstmöglich an eine geeignete Annahmestelle übergeben. Bei akuter Rauch- oder Brandentwicklung gilt: Abstand halten und den Notruf wählen. Eigenständige Löschversuche können gefährlich sein.
Abgabe planen
- Nur haushaltsübliche Mengen zusammenstellen.
- Beschädigte Exemplare deutlich getrennt halten.
- Offizielle Annahmebedingungen und Zeiten vorab prüfen.
- Beim Personal vollständig angeben, wenn ein Akku beschädigt ist.
Akkus niemals in Wasser legen, anbohren, öffnen oder im Feuer entsorgen.
Bundesweite offizielle Quellen
Diese Quellen erklären die Grundregel für Deutschland. Die konkrete Tonne, Abholung oder Annahmestelle wird erst nach Auswahl des Wohnorts angezeigt.
- Umweltbundesamt: Batterien und Altbatterien geprüft am 13.08.2026
- Umweltbundesamt: Sachgemäßer Umgang mit Lithium-Batterien und -Akkus geprüft am 13.08.2026