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Schadstoffe sicher abgeben: Farben, Chemikalien und Spraydosen

Was Problemstoffe gefährlich macht

Flüssige Lacke, Chemikalien, Pflanzenschutzmittel und bestimmte Druckbehälter können giftig, ätzend, entzündlich oder umweltgefährlich sein. Sie gehören weder in Ausguss und Toilette noch ungeprüft in Hausmüll oder Gelbe Tonne. Kommunale Schadstoffsammlungen sind für private haushaltsübliche Mengen vorgesehen; Annahmestellen, Termine und Mengenbegrenzungen unterscheiden sich nach Wohnort.

Originalverpackung beibehalten

Etiketten helfen dem Annahmepersonal, Stoffe sicher einzuordnen. Unbekannte Flüssigkeiten werden nicht vermischt und nicht in Getränkeflaschen umgefüllt. Verschlüsse müssen dicht sein; Behälter werden aufrecht in einer stabilen Kiste transportiert. Undichte Gebinde erhalten einen geeigneten zweiten Behälter, ohne den Stoff umzufüllen.

Vor der Fahrt prüfen

  1. Ist der Stoff noch flüssig oder vollständig ausgehärtet?
  2. Ist der Behälter dicht und eindeutig beschriftet?
  3. Handelt es sich um eine haushaltsübliche Menge?
  4. Sind Termin und Annahmeort auf der offiziellen Seite aktuell bestätigt?
  5. Kann das Personal sofort erkennen, wenn ein Behälter beschädigt ist?

Farben und Spraydosen richtig unterscheiden

Flüssige Farb- und Lackreste werden als Problemstoff behandelt. Für vollständig eingetrocknete Farbreste gelten örtliche Vorgaben. Restentleerte Verpackungsdosen können zur Sammlung für Leichtverpackungen gehören; eine Dose mit gefährlichem Restinhalt darf dagegen nicht gewaltsam entleert werden.

Nie verschiedene Chemikalien zusammenkippen. Unbekannte Reaktionen können giftige Gase, Hitze oder Brand verursachen.

Bundesweite offizielle Quellen

Diese Quellen erklären die Grundregel für Deutschland. Die konkrete Tonne, Abholung oder Annahmestelle wird erst nach Auswahl des Wohnorts angezeigt.